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Wohin sonntags?- In die Sprucker Mühle natürlich!

Seit dem 3. April 2022 öffnet Gubens Heimatmuseum in der Sprucker Mühle sonntags von 15.00- 17.00 Uhr für Besucher seine Türen.
Mitglieder des Gubener Heimatbundes e.V. und engagierte Gubener ermöglichen somit Jung und Alt sich mit ihrer außergewöhnlichen Heimatgeschichte vertraut zu machen. Selbstverständlich sind auch auswärtige Interessierte gern gesehen!
Vielen Gubener Bürgern/-innen ist die Sprucker Mühle als ein Bauwerk mit seinem Museum heimatkundlicher Schätze aus der Geschichte ihrer Stadt bekannt. Mit der Ersterwähnung der Mühle im Jahre 1363 ist dieser Ort einer der wichtigsten noch erlebbaren Zeitzeugen in Guben. Unsere Stadt kann auf eine etwa 130- jährige Museumstradition zurückblicken. Die Sprucker Mühle beansprucht davon fast 40 Jahre. Befindet sich doch hier seit 1985 das Stadtmuseum. Für Interessenten der Geschichte und Technologie von Wassermühlen ist sie in der heutigen Zeit ein Vorzeigeobjekt.
Dieses Kleinod bietet vielfältige Möglichkeiten des Zusammenkommens der Gubener jeglichen Alters. Schwer war es in den letzten Jahren für die Stadt Guben beide sich voneinander getrennt befindenden musealen Standorte regelmäßig zu betreiben. Wir Mühlenfreunde sehen die sonntägliche Öffnung der Sprucker Mühle nicht nur als Beitrag unsere Heimatkunde zu fördern, sondern wollen die Stadtverwaltung somit ebenfalls aktiv bei der Belebung dieses kulturellen Denkmals unterstützen.
Auch anlässlich des Mühlentages am Pfingstmontag, des Tages des offenen Denkmals sowie der Museumsnacht möchten wir Interessierte in die Sprucker Mühle „locken“.
Leicht ist es, aus allen Teilen der Stadt und seiner Umgebung zu Fuß oder per Fahrrad (natürlich auch mit anderen Transportmitteln) zur Mühle zu kommen und sich in der Ausstellung an Vergangenes zu erinnern oder gar neu zu erfahren.
Bei Kaffee und Kuchen lässt es sich in der Museumsscheune sicher noch über das eine oder andere plaudern.
Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses kulturelle Angebot von den Gubenern angenommen wird und wir es künftig sogar noch ausbauen könnten, um die vielfältigen Traditionen unserer Region wieder ins Gedächtnis zu bringen.
Es gilt die Gebührenordnung der Stadt Guben.

Mühlenfreunde der Sprucker Mühle

Quelle: Neiße Echo April 22


Info: Der Heimatbund ist sonntags von 15:00 Uhr - 17:00 Uhr in der Sprucker Mühle zu erreichen.

Der Gubener Heimatbund e.V. stellt sich vor:

Der Gubener Heimatbund e.V. ist ein großer und sehr alter Verein in der Stadt Guben.

Die Satzungszwecke sind:

- die Förderung der Heimatpflege zwischen den m Heimatgebiet ansässigen und den außerhalb des Heimatgebietes lebenden Landsleuten
- die Förderung der Heimatkunde des Heimatgebietes Guben und Umgebung (darunter ist Guben Stadt und Landkreis auch vor 1945 zu verstehen), sowie der Niederlausitz.

Geschichtliches zur Gründung:

Im Februar 1945 waren schon mehrere tausend Einwohner aus ihrer Heimatstadt Guben geflohen. Diejenigen, die ihre Wohnungen nicht verlassen hatten bzw. nach Kriegsende im Mai 1945 sofort wieder zurückgekommen waren und östlich der Neiße wohnten, wurden wenig später (im Juni 1945) vertrieben.
Sie verloren nicht nur Hab und Gut, sondern auch ihre Heimat.
Man arrangierte sich mehr oder weniger an den neuen Orten, war oftmals dort auch nicht gern gesehen und bemühte sich Familienangehörige, Nachbarn, Klassenkameraden oder Arbeitskollegen wiederzufinden. Es wurden Nachforschungen angestellt, man schrieb an Ämter und Gemeinden, an das DRK, den Suchdienst usw. Viele fanden sich wieder, es bildeten sich viele kleine Gemeinschaften und der Ruf nach einem größeren Treffen wurde laut.
Ein solches 1. Heimattreffen fand am 08. November 1948 in Hannover statt, organisiert von Ernst Weber.
Vier Jahre später, am 18. Mai 1952, anlässlich des 5. Treffens, fand mit ca. 600 Gubenern die Gründung des Gubener Heimatbundes e.V. mit Sitz in Hannover statt.
Der erste Vorsitzende wurde Ernst Weber.
Da die Gubener über ganz Deutschland verteilt waren, bildeten sich 1952 erste Regionalgruppen in der Bundesrepublik und in Westberlin, um die Treffen zeit- und kostengünstiger zu ermöglichen.
Diese Gruppen sind heute noch am Leben.
Diese Entwicklung konnte sich nur in den westlichen Besatzungszonen vollziehen.
In der Ostzone und späteren DDR wurden diese Zusammenschlüsse nicht gestattet.
Mit der Wende wuchs auch die Besucherzahl Gubens durch die im Westen ansässigen Gubenern.
Der Vorstand des Heimatbundes e.V., damals Walter Schirm, knüpfte Kontakte zu den Behörden in Guben. So wurde in Guben auf Wunsch und mit Hilfe der Gubener 1991 eine Regionalgruppe gegründet, Rosemarie Kroll war die erste Leiterin.
Mit Pro. Dr. Dr. Otto Hockwin als Vorsitzender gab es noch engere Kontakte zu den Behörden in Guben und auch in Gubin, wobei sich alle Anstrengungen an seiner Vision ausrichteten:

EINE STADT IN ZWEI LÄNDERN.

Ihn wurde später die Ehrenbürgerschaft der Stadt Guben verliehen.
Parallel zum Gubener Heimatbund e.V. bestand seit 1956 in Westdeutschland der Freundeskreis der Gubener Oberschulen.
Eine strenge Trennung war nicht möglich, viele waren gleichzeitig Heimatbundmitglieder und beide hatten den gleichen Vorsitzenden.
Der Freundeskreis publizierte die Nachrichten im Heft “Rund um den dicken Turm“ und zeichnete sich für alle Veröffentlichungen, auch die des Heimatbundes, verantwortlich.
So wurde wesentliches aus der Geschichte, der Kultur und der Wirtschaft unserer Heimatstadt der Nachwelt erhalten und der Grundstock gelegt für das Gubener Archiv.
1984 wurde der Freundeskreis aufgelöst und die Broschüre eingestellt, bis dahin hatte es 65 Folgen und 10 Sonderhefte gegeben.
Der Heimatbund musste sich neu ausrichten. Als Publikation gab es dann den Rundbrief des Gubener Heimatbundes, zweimal jährlich, ab 1991 unter dem Titel Gubener Heimatbrief.
Mit der Auflösung des Gubener Heimatkalendervereins übernahm der Gubener Heimatbund e.V. auch die Herausgabe des jährlichen Gubener Heimatkalenders.

Aktuelles:

Der Eintrag im Vereinsregister wurde 2008 geändert auf Sitz des Gubener Heimatbundes e.V. in Guben.
Es existieren noch vier Regionalgruppen, die Gubener Gruppe ist die größte Gruppe.
Ca. 330 Mitglieder im Jahr 2021, Tendenz rückläufig aufgrund der Altersstruktur.
Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern.
Jährlich findet im Mai das mehrtägige Bundestreffen des Gubener Heimatbundes e.V. in Guben statt.
Die Gubener Regionalgruppe trifft sich monatlich.

Durch den Gubener Heimatbund e.V. wurden folgende größere Projekte realisiert:

- Grenzrose 2019 auf der Neißeinsel
- Gedenkstein auf dem Waldfriedhof: „Allen Toten unserer Heimat in ehrendem Gedenken“
- Gedenkstein auf dem Gubiner Friedhof: „Ihr seid nicht vergessen“ in Deutsch und Polnisch
- Bibliothek: Mikroverfilmungsanlage der Gubener Zeitung
- Instrumente für die Musikschule
- Gedenkstein an der Neiße für die Opfer der Vertreibung und Mahnung zum Frieden
- Beteiligung am Imagefilm der Stadt Guben
- Spenden zur Sanierung der Klosterkirche
- Beteiligung an der Herausgabe von Büchern mit historischen Themen