Die Stadt Frankfurt/M
Die Stadt ist ein international bedeutendes Wirtschafts- und Verkehrszentrum und Mittelpunkt
des Ballungsgebietes Rhein - Main, das weit über die hessische Rhein - Main - Ebene hinaus in
die benachbarten Bundesländer und Rheinland - Pfalz reicht. Erste urkundliche Erwähnung im Jahr
794. Bei der Wahl zur provisorischen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland unterlag
Frankfurt 1949 nur knapp der rheinischen Stadt Bonn, die dann bis zum 3. Oktober 1990
Bundeshauptstadt war. Seit dem 12. Jh. wurden in der Mainmetropole die deutschen Könige
gewählt, nach 1562 fanden im Frankfurter Dom auch die Kaiserkrönungen statt. 1848/49 tagte in
der Paulskirche die erste deutsche Nationalversammlung.

Der Dom (13. bis 15.Jh.), die
klassizistische Paulskirche, der Römer, das alte Rathaus der Stadt und die meisten anderen
historisch und kunsthistorisch bedeutenden Bauten Frankfurts liegen kaum mehr als einen
Steinwurf voneinander entfernt am Römerberg, dem schon in der Bronzezeit besiedelten
Altstadtkern. Außerhalb dieser nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg mit viel
Mühe restaurierten Traditionsinsel bestimmen moderne Bauten das Stadtbild, vor allem die
Hochhäuser großer deutscher und internationaler Banken, die die Bedeutung Frankfurts als
größtes Banken- und Börsenzentrum widerspiegeln. Im Schatten der Wolkenkratzer am Messegelände
finden wichtige Messen mit internationaler Beteiligung statt, darunter die Frankfurter
Buchmesse, die größte ihrer Art in der Welt, die Frühjahrs- und Herbstmesse und die
internationale Automobilausstellung. Als Messeplatz zieht Frankfurt, das heute 644.900
Einwohner hat, aus seiner ausgezeichneten Verkehrslage Gewinn. Die Geburtsstadt Johann
Wolfgang von Goethes ist seit jeher auch kultureller Mittelpunkt des Rhein - Main - Gebietes,
selbst wenn sich diese Rolle nicht mit dem Bild einer geschäftigen Wirtschaftsmetropole zu
vereinbaren scheint.
Die Stadt Mannheim
Die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Baden - Württemberg zählt 310.400 Einwohner und liegt
im äußerten Nordwesten des Landes am rechten Ufer des Rheins, gegenüber von Ludwigshafen, das
bereits zu Rheinland - Pfalz gehört. Wie Ludwigshafen ist Mannheim eines der großen
Wirtschaftszentren Südwestdeutschlands. In der ehemaligen Residenz der Kurfürsten von der
Pfalz steht allerdings nicht die chemische Industrie, sondern der Maschinen- und Fahrzeugbau
und die Elektrotechnik (Generatoren, Turbinen, Laborgeräte) an der Spitze. Der Fahrzeugbau hat
hier eine lange Tradition, denn in Mannheim entwickelte Carl Benz (1844 - 1929) den ersten
Zweitaktmotor. Als Binnenhafen steht die Stadt am Zusammenfluss von Rhein und Neckar
ebenfalls auf einem der vorderen Plätze. Der Stadtplan weist den Ort als eine junge Stadt
aus. Als Gründungsdatum gilt der 24. Januar 1607. Unter den Kurfürsten wurde sie zur
Festung und Handelsstadt ausgebaut. Aus dieser Zeit stammen z.B. das ehemals kurfürstliche
Schloss in der Nähe des Rheinufers (jetzt Sitz der Universität) und die barocke
Jesuitenkirche.
Die Regionalgruppe Frankfurt/M - Mannheim
Diese Gruppe bestand ursprünglich aus zwei selbständigen Gruppen. Die RG Frankfurt führte
Friedrich Loichen (1984 bis 1995), wobei ihn Werner Brüske von 1992 bis 1995 unterstützte,
der die Gruppe ab 1995 bis 1996 selbst leitete. Einer der Erlebnishöhepunkte der RG war sicher
der Besucheransturm der Gubener mit Sonderzügen aus der ehemaligen DDR am 11.11.1989. -
Die Nachfolge trat 1997 Werner Fritzschner an. Er führte 1999 das überregionale Treffen in
Frankfurt/Main und Seligenstadt durch. - Die RG Mannheim wurde von Joachim Fischer von 1977 bis
zum Bundestreffen (01. bis 03.Mai 1998 in Guben) geleitet, der zuvor sein Vater vorstand. Als kein
Nachfolger zu finden war, wurde diese RG 1998 von Werner Fritzschner dankenswerterweise zusätzlich
betreut. Nach dem Ausscheiden von Werner Fritzschner aus dem Vorstand des Gubener Heimatbundes, hat
er auch die Leitung der Regionalgruppe abgegeben. Die Leitung der beiden Gruppen hat Reinhard Zander
übernommen.
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